Mandatseinstufung

Nicht jedes Mandat ist das Richtige.
Das schützt beide Seiten.

Ein operatives Vertriebsmandat funktioniert nur, wenn Ziele, Komplexität, Ressourcen und Zusammenarbeit von Anfang an zusammenpassen. Das systematische Einstufungsverfahren von F.S.Sol. stellt genau das sicher.

Warum Einstufung?

Ein Mandat ist kein Standardprodukt.

Jedes Unternehmen bringt eine andere Ausgangslage mit: unterschiedliche Produkte, Märkte, Vertriebsreife, Abhängigkeiten und Ziele. Vor jedem operativen Mandat steht deshalb ein strukturiertes Einstufungsverfahren.

  • Mandatsziel und Leistungsumfang passen zusammen
  • Ressourcen entsprechen der tatsächlichen Komplexität
  • Vergütungsmodell ist für beide Seiten fair und realistisch
  • Schnittstellen und Verantwortlichkeiten sind von Beginn an klar
  • Erwartungen auf beiden Seiten sind belastbar
  • Der Mandatsrahmen ist langfristig tragfähig
Bewertungskriterien

Was wir bewerten.

Die Einstufung basiert auf einer strukturierten Bewertungsmatrix. Kein Bauchgefühl, keine Pauschalurteile – sondern eine ehrliche Einschätzung entlang relevanter Dimensionen.

01

Produkt- und Leistungsbreite

Wie breit und komplex ist das Portfolio? Ein Nischenprodukt erfordert anderen vertrieblichen Aufwand als ein breites Leistungsspektrum.

02

Technische Komplexität

Wie erklärungsbedürftig ist das Produkt? Je höher die Komplexität, desto tiefer muss das Vertriebsteam in die Materie einsteigen.

03

Zielmärkte & Internationalität

National, europäisch oder global? Exportabhängigkeiten und geopolitische Risiken erhöhen Komplexität und Ressourcenbedarf.

04

Vorhandene Vertriebsreife

Was ist bereits vorhanden – Prozesse, CRM, Pipeline, Steuerung? Je weniger Grundlage, desto mehr Aufbauarbeit ist im Mandat erforderlich.

05

Dringlichkeit & Marktdruck

Wegbrechende Exportmärkte, auslaufende Großkundenverträge oder Wachstumsziele mit engem Zeithorizont erhöhen die operative Intensität.

06

Einbindung von Schlüsselpersonen

Wie stark muss die Geschäftsführung eingebunden werden? Mandatserfolg hängt immer auch von der Mitwirkungsbereitschaft ab.

07

Steuerungsfähigkeit

Gibt es ausreichend Datenbasis und interne Strukturen, um ein Mandat zu steuern? Fehlende Steuerungsfähigkeit verlängert den Anlauf.

08

Erwartete operative Intensität

Außendienst, Reisen, Messeauftritte, Beziehungsaufbau – das bestimmt den Personalaufwand und damit das Mandatsvolumen.

Mandatsstufen

Drei Stufen. Klare Rahmen.

C
Mittlere Komplexität

National fokussierte Mandate mit vorhandenen Grundstrukturen im Vertrieb. Klarer Scope, überschaubares Produktportfolio.

  • ·Nationaler Marktfokus
  • ·Erste Vertriebsstrukturen vorhanden
  • ·Überschaubare Produkttiefe
  • ·Geringer Exportanteil
Fix-Vergütung
+ Erfolgsbeteiligung
B
Hohe Komplexität

Exportorientierte oder technisch differenzierte Mandate mit Bedarf an tieferem Markt- und Produktverständnis.

  • ·DACH / europäischer Fokus
  • ·Technisch erklärungsbedürftig
  • ·Buying Center auf Entscheiderebene
  • ·Strukturierter Vertriebsaufbau erforderlich
Fix-Vergütung
+ Erfolgsbeteiligung
A
Höchste Komplexität

Internationale Mandate mit breitem Portfolio, geopolitischem Marktdruck oder tiefgreifendem strukturellen Vertriebsbedarf.

  • ·Globaler oder multi-regionaler Marktfokus
  • ·Breites, komplexes Produktportfolio
  • ·Geopolitische Abhängigkeiten oder Exportumbruch
  • ·Hohe operative Intensität
Fix-Vergütung
+ Erfolgsbeteiligung
Der Weg zur Einstufung

Wie die Einstufung abläuft.

01
Sales Health Check als Basis
Die Einstufung baut auf den Ergebnissen des Sales Health Checks auf.
02
Bewertung nach der Matrix
F.S.Sol. bewertet alle acht Kriterien und gewichtet sie nach Relevanz.
03
Abstimmung mit der Geschäftsführung
Kein einseitiges Ergebnis – sondern eine gemeinsame Einordnung.
04
Mandatskonzept oder Pilotmandat
Direktes Mandatskonzept oder Pilot mit begrenztem Scope.
05
Entscheidung auf beiden Seiten
Nur wenn beide Seiten überzeugt sind, beginnt die operative Zusammenarbeit.
Unsere Haltung

Warum wir auch Nein sagen.

Ein Mandat, das nicht passt, schadet beiden Seiten. Deshalb nehmen wir uns das Recht, ein Mandat abzulehnen – auch wenn das Unternehmen grundsätzlich interessant wäre. Voraussetzung für jede Zusammenarbeit ist, dass wir überzeugt sind, dass wir einen echten Beitrag leisten können.

Fehlende Mitwirkungsbereitschaft
Ohne Zugang zu Fachbereichen, Entscheidungsträgern und relevantem Know-how kann kein Vertrieb funktionieren.
Unrealistische Erwartungen
Wenn Tempo oder Ergebnisziele nicht mit der Ausgangslage vereinbar sind, lehnen wir ab – statt zu scheitern.
Produkt oder Markt nicht mandatsfähig
Nicht jedes Produkt und nicht jeder Markt ist für ein externes Mandat geeignet. Wenn die Voraussetzungen fehlen, sagen wir das.
Keine gemeinsame Basis
Vertrauen und Transparenz sind Grundvoraussetzungen. Ohne diese wird keine operative Zusammenarbeit funktionieren.
Nächster Schritt

Lassen Sie uns sprechen.

Das Erstgespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Wir hören zu, stellen Fragen und geben Ihnen eine ehrliche Einschätzung – ob und wie eine Zusammenarbeit sinnvoll ist.