Nicht jedes Mandat ist das Richtige.
Das schützt beide Seiten.
Ein operatives Vertriebsmandat funktioniert nur, wenn Ziele, Komplexität, Ressourcen und Zusammenarbeit von Anfang an zusammenpassen. Das systematische Einstufungsverfahren von F.S.Sol. stellt genau das sicher.
Ein Mandat ist kein Standardprodukt.
Jedes Unternehmen bringt eine andere Ausgangslage mit: unterschiedliche Produkte, Märkte, Vertriebsreife, Abhängigkeiten und Ziele. Vor jedem operativen Mandat steht deshalb ein strukturiertes Einstufungsverfahren.
- ▸Mandatsziel und Leistungsumfang passen zusammen
- ▸Ressourcen entsprechen der tatsächlichen Komplexität
- ▸Vergütungsmodell ist für beide Seiten fair und realistisch
- ▸Schnittstellen und Verantwortlichkeiten sind von Beginn an klar
- ▸Erwartungen auf beiden Seiten sind belastbar
- ▸Der Mandatsrahmen ist langfristig tragfähig
Was wir bewerten.
Die Einstufung basiert auf einer strukturierten Bewertungsmatrix. Kein Bauchgefühl, keine Pauschalurteile – sondern eine ehrliche Einschätzung entlang relevanter Dimensionen.
Produkt- und Leistungsbreite
Wie breit und komplex ist das Portfolio? Ein Nischenprodukt erfordert anderen vertrieblichen Aufwand als ein breites Leistungsspektrum.
Technische Komplexität
Wie erklärungsbedürftig ist das Produkt? Je höher die Komplexität, desto tiefer muss das Vertriebsteam in die Materie einsteigen.
Zielmärkte & Internationalität
National, europäisch oder global? Exportabhängigkeiten und geopolitische Risiken erhöhen Komplexität und Ressourcenbedarf.
Vorhandene Vertriebsreife
Was ist bereits vorhanden – Prozesse, CRM, Pipeline, Steuerung? Je weniger Grundlage, desto mehr Aufbauarbeit ist im Mandat erforderlich.
Dringlichkeit & Marktdruck
Wegbrechende Exportmärkte, auslaufende Großkundenverträge oder Wachstumsziele mit engem Zeithorizont erhöhen die operative Intensität.
Einbindung von Schlüsselpersonen
Wie stark muss die Geschäftsführung eingebunden werden? Mandatserfolg hängt immer auch von der Mitwirkungsbereitschaft ab.
Steuerungsfähigkeit
Gibt es ausreichend Datenbasis und interne Strukturen, um ein Mandat zu steuern? Fehlende Steuerungsfähigkeit verlängert den Anlauf.
Erwartete operative Intensität
Außendienst, Reisen, Messeauftritte, Beziehungsaufbau – das bestimmt den Personalaufwand und damit das Mandatsvolumen.
Drei Stufen. Klare Rahmen.
National fokussierte Mandate mit vorhandenen Grundstrukturen im Vertrieb. Klarer Scope, überschaubares Produktportfolio.
- ·Nationaler Marktfokus
- ·Erste Vertriebsstrukturen vorhanden
- ·Überschaubare Produkttiefe
- ·Geringer Exportanteil
Exportorientierte oder technisch differenzierte Mandate mit Bedarf an tieferem Markt- und Produktverständnis.
- ·DACH / europäischer Fokus
- ·Technisch erklärungsbedürftig
- ·Buying Center auf Entscheiderebene
- ·Strukturierter Vertriebsaufbau erforderlich
Internationale Mandate mit breitem Portfolio, geopolitischem Marktdruck oder tiefgreifendem strukturellen Vertriebsbedarf.
- ·Globaler oder multi-regionaler Marktfokus
- ·Breites, komplexes Produktportfolio
- ·Geopolitische Abhängigkeiten oder Exportumbruch
- ·Hohe operative Intensität
Wie die Einstufung abläuft.
Warum wir auch Nein sagen.
Ein Mandat, das nicht passt, schadet beiden Seiten. Deshalb nehmen wir uns das Recht, ein Mandat abzulehnen – auch wenn das Unternehmen grundsätzlich interessant wäre. Voraussetzung für jede Zusammenarbeit ist, dass wir überzeugt sind, dass wir einen echten Beitrag leisten können.
Lassen Sie uns sprechen.
Das Erstgespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Wir hören zu, stellen Fragen und geben Ihnen eine ehrliche Einschätzung – ob und wie eine Zusammenarbeit sinnvoll ist.